Fränkischer Marienweg

Im Würzburger  katholischen Sonntagsblatt Nr. 18 vom 5. Mai steht ein wunderbarer Artikel über den Fränkischen Marienweg: Spätestens mit Beginn des Marienmonats Mai schnüren Pilger- und Wanderfreunde wieder Rucksack und Stiefel. Bei der Streckenwahl spielt der Fränkische Marienweg mit seinen rund 900 Kilometern Länge auch 17 Jahre nach seiner Eröffnung eine zentrale Rolle. 

Über 150 Pilger waren dabei, als am 6. April die evangelische Marienkirche in Königsberg i. Bay. offiziell in den Fränkischen Marienweg einbezogen wurde. Die gotische Stadtkirche ist natürlich kein Wallfahrtsort, aber ihre Aufnahme in den Marienweg will – so Pfarrer Josef Treutlein – als ökumenisches Zeichen gewertet werden. „Die Mutter des Herrn gehört allen Christen, nicht nur den Katholiken.

Immer wieder wurden wir nach einem gemeinsamen Erkennungszeichen besonders für Gruppen angesprochen. Wir haben deshalb ein Pilgertuch herstellen lassen, das vielseitig einsetzbar ist: Halstuch, Sonnenschutz, Fahrradwimpel ....

Im März ist im Herder Verlag ein neues Werkbuch erschienen: "Großes Werkbuch Wallfahrten und Prozessionen".

Autor ist der Initiator des Fränkischen Marienweges Pfarrer Josef Treutlein.

Pilgern konkret – Wer gerne wandert ist ihm bestimmt schon begegnet: diesem Blau-Roten Wanderzeichen, auf dem bei näherer Hinsehen die Gottesmutter Maria mit dem Kind zu erkennen ist. Der Fränkische Marienweg verbindet in Unterfranken kreuz und quer 50 Wallfahrtsorte miteinander. Vor 15 Jahre ist dieser Weg eingeweiht worden.

Burkhard Vogt ist Auto und Sprecher der Radio-Sendung über den Fränkischen Marienweg. Die Idee dazu hatte Pfarrer Josef Treutlein, heute Wallfahrtsrektor auf dem Käppele in Würzburg und Wallfahrtsseelsorger für das ganze Bistum Würzburg. Burkard Vogt hat ihn ein Stück auf dem Marienweg begleitet.

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